Willkommen bei der BUND-Kreisgruppe Northeim

Das Jahresprogramm für 2017 ist fertig!

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Die nächste Veranstaltung:

Die Pinselohren sind zurück! Der Luchs zwischen Harz und Solling

Donnerstag, 16. Februar 2017, 19 Uhr

Einbeck, Gemeindehaus Münstergemeinde, Lessingstr. 13

Der Luchs zwischen Harz und Solling ist das Thema eines Vortrages, zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) am 16.2.2017 um 19 Uhr einlädt. Der Luchs kam ursprünglich fast überall in Europa vor. Vor etwa 200 Jahren jedoch wurde unsere größte heimische Katzenart in Deutschland ausgerottet. Im Jahr 2000 startete dann das Luchsprojekt Harz und heute sind die Pinselohren in weiten Teilen Südniedersachsens wieder heimisch. Auch aus dem Solling werden immer häufiger Luchsbeobachtungen gemeldet. Der Koordinator des Luchsprojektes, Ole Anders, berichtet über seine Arbeit mit den faszinierenden Katzen, über neueste Erkenntnisse der Luchsforschung, über Erfolge und Herausforderungen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der für jeden offenen BUND-Jahresversammlung statt und ist kostenlos.

Rückblick auf die Aktivitäten der Kreisgruppe in diesem Jahr:

BUND lädt ein: Ökologische Baustoffe, Farben, Pflegemittel

Samstag, 12. November 2016, 10 - 12 Uhr, Boffzen, Höxtersche Straße 1

Inzwischen denken viele beim Bauen und Renovieren über umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen zu den gängigen Baumaterialien nach. Moderne Lehmbautechniken oder Naturprodukte zur Wärmedämmung sind was für jeden Hausbesitzer. Aber auch als Mieter kann man mit entsprechenden Farben, Bodenbelägen und Pflegemitteln für mehr Qualität in den eigenen vier Wänden sorgen. Wie unterscheiden sich ökologische Baustoffe von den üblichen und woher bekommt man sie? Um dieser Frage nachzugehen, lädt die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) zu einem Ausflug ins benachbarte Boffzen ein.

Der dort angesiedelte Baustoff-Handel Fagus Naturstoffe bietet ökologische Dämmstoffe, Massivholzböden, Holzöle und -wachse, Wandfarben u.v.m. Bei unserem Besuch dort bekommen wir fachliche Informationen zu diesen Materialien, sehen konven­tionelle und ökologische Dämmstoffe in einem Brandversuch sowie Vorführungen zur Anwendung von Holzölen und Wandfar­ben. Bei Bedarf können auch weitere Produktgruppen angesprochen werden.

Anmeldung unter Tel. 05564-999 648. Nach Möglichkeit werden Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften vermittelt.

Gerne können Sie ausrangierte oder kaputte Handys mitbringen - die BUND Kreisgruppen führt diese dem Recycling zu, damit wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden können. Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz!

 

Wildkatzen auf Wanderschaft

BUND ruft zu besonderer Achtsamkeit im Straßenverkehr auf

Junge Europäische Wildkatzen begeben sich in diesen Wochen auf die Suche nach neuen Revieren. Deshalb ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt besonders zu Achtsamkeit im Straßenverkehr auf, insbesondere in waldreichen Gegenden wie hier im Süden Niedersachsens, im und am Solling. „Der Tod an der Straße ist die häufigste Todesursache der seltenen Wildkatzen“, so Andrea Krug, Wildkatzenexpertin des BUND. „Für den Erhalt der Tiere in Deutschland ist das eine ernste Gefahr.“

Die nachtaktive Wildkatze hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland weiter ausgebreitet. Der BUND setzt sich für den Schutz der seltenen Art ein, indem er ihre Lebensräume wieder miteinander vernetzt. Es werden Verbindungen aus Bäumen und Büschen, sogenannte „grüne Korridore“, zwischen Wildkatzenwälder gepflanzt, die ihr Schutz und Deckung bei der Eroberung neuer Lebensräume bieten. Nur bei einer gut vernetzten Landschaft haben seltene Arten wie die Wildkatze eine langfristige Überlebenschance. Die Gefahren durch genetische Verarmung und die Anfälligkeit für Krankheiten oder harte Winter werden durch diesen Lebensraumverbund wesentlich gemindert. Das Generationenprojekt „Rettungsnetz Wildkatze“ des BUND zielt deshalb auf einen bundesweiten Verbund an Wäldern von insgesamt 20.000 Kilometern Länge ab. Nicht immer ist es möglich, die Waldverbindungen fernab von Straßen zu entwickeln. Umso wichtiger ist ein achtsames Verhalten der Autofahrer.

Der BUND-Tipp: Achten Sie besonders in waldreichen Gegenden während der Dämmerungszeit und Dunkelheit auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Wildwechsel-Verkehrsschilder. Behalten Sie den Straßenrand rechts und links im Auge. Blenden Sie nicht das Fernlicht auf, wenn ein Tier zu sehen ist, sondern hupen Sie. Beim Fund einer toten Wildkatze sollte zuerst auf die eigene Sicherheit geachtet und die Polizei, die Naturschutzbehörde, das zuständige Forstamt oder der BUND verständigt werden.

BUND lädt ein zur Exkursion: Das geheime Leben der Pilze

Freitag, 21.10.2016, 14.30 Uhr, Waldparkplatz Relliehausen

Das geheime Leben der Pilze ist das Thema einer Exkursion, zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am 21. Oktober um 14.30 Uhr einlädt. Pilze sind geheimnisvoll, bizarr und spannend - und manche auch sehr lecker. Ihre versteckte Lebensweise und ihre merkwürdigen Gewohnheiten machen die Welt der Pilze zu einem spannenden Forschungsgebiet. Viele Bäume brauchen sie für ein gesundes Wachstum und sie arbeiten als Gesundheitspolizei und Müllverwerter im Wald. Günther Schier ist Pilzsachverständiger und wird uns auf einer Waldwanderung von der Bedeutung der Pilze und deren Schutz berichten. Tipps für die Küche sind auch dabei.

Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt ist die Waldeinfahrt direkt südlich des Gehöftes Waldstraße 11, Relliehausen (führt zu Waldparkplatz hinter der Ilme). Eine Anmeldung unter Tel. 05564-999 648 ist erforderlich. Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus.

Gerne können Sie alte Handys mitbringen - wir führen diese dem Recycling zu, damit wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden können. Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz!

BUND lädt ein zur Exkursion ins Naturschutzgebiet Mäuseberg und Eulenberg

Das Naturschutzgebiet Mäuseberg und Eulenberg ist das Ziel einer Exkursion, zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am Freitag 16. September 2016 um 17 Uhr einlädt.

Das beeindruckende Nebeneinander von offenen Kalktrockenrasen, kleinen Laubgebüschen, alten, lückigen Obstbaumbeständen, kleinen historischen Kalkentnahmestellen und bewaldeten Partien mit Schwarzkiefern, die in einen standortangepassten Kalk­buchenwald umgewandelt werden sollen, verleiht dem Gebiet seine besondere Eigenart und Schönheit. Ingrid Müller, Natur­schutzbeauftrage des Landkreis Northeim, führt durch dieses Naturschutzgebiet.

Treffpunkt: Meinshäuser Str. 9 in Bühle (Bankbus-Haltestelle und Volksbank a. d. K421), 17 Uhr. Die Exkursion dauert etwa 2 Stunden.

Was schwimmt und lebt denn da in unseren Bächen?

Gewässerkundliche Familien-Exkursion

Welche Fischarten gibt es in der Ilme? Warum fließt ein Fluss niemals geradeaus? Warum sind Eintagsfliegen eigentlich schon mehrere Jahre alt? Warum fressen Bachforellen Steine? Auf diese und viele andere Fragen wollen wir mit Hilfe von Kescher und Lupe eine Antwort finden. Ralph Eickenberg vom Fischereiverein Einbeck wird Kindern und Eltern einen Einblick in die Unterwasserwelt der Ilme und ihrer Nebengewässer geben.

Treffen ist am 19.08. um 15 Uhr an der Ilme-Brücke Richtung Pinkler (Verlängerung Walkemühlenweg).

Mitzubringen sind: Gummistiefel oder alte Turnschuhe (mit denen man ins Wasser gehen kann), Teich- oder Aquarienkescher (feinmaschig!) und – wenn vorhanden – Lupe, weiße Schalen oder Eimer. Anmeldung erforderlich unter 05564-999648

BUND startet Unterschriftensammlung gegen Gewerbepark bei Nörten!

Jetzt direkt online mitmachen!

Nach Angaben des Sachverständigenrates für Umweltfragen wurden in Niedersachsen 2014 täglich 10,2 ha = 102.000 m² Fläche versiegelt! Auf Grund der Vorgaben der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie will Niedersachsen diesen Wert bis 2020 auf 3 ha = 30.000 m² reduzieren. Wie soll dieses Ziel erreicht werden, wenn so überflüssige und sinnlose Projekte wie der Gewerbepark bei Nörten geplant und realisiert werden. Wie ist es umweltpolitisch zu rechtfertigen, wenn wertvolles Ackerland im Auenbereich zu betoniert wird, um zwischen zwei Tankstellen eine dritte zu bauen. Eine Markthalle auf die grüne Wiese zu setzen, wenn vier große Supermärkte in und um Nörten bereits regionale Produkte anbieten und sicherlich bereit sind das Angebot auch auszuweiten. Eine Fast-Food-Kette anzusiedeln, die in Bezug auf den Absatz regionaler Produkte eher konträr wirkt, da diese ihre vorgefertigten Produkte überregional einkauft!

Da winkt ein fragwürdiger Investor mit schönen Plänen, Gewerbesteuer und Arbeitsplätzen und schon verfallen die Entscheidungsträger in Euphorie ohne nachhaltig zu handeln.. Die Kaufkraft wird in Nörten und Umfeld nicht wesentlich steigen und die AutofahrerInnen mit einem 50 m hohen Werbepylon zwischen Northeim und Göttingen – wo bereits ähnliche Konsummöglichkeiten in Autobahnnähe existieren – von der Piste zu locken, erscheint fragwürdig und nicht sinnvoll!

Eine bedingungslose Ansiedlung von jedwedem Gewerbe zur Erhöhung der gemeindlichen Gewerbesteuer führt zu solchen abartigen Ideen wie XXXL-Möbelhäusern in Göttingen, Einkaufsparks auf der Grünen Wiese und Logistikzentren die nach dem Prinzip des Wettbewerbs der Steuervergünstigungen vergeben werden.! Die Folge ist eine anarchistische Zersiedlung der Landschaft mit volkswirtschaftlich und ökologisch höchst negativen Ergebnissen und wachsender Leerstand in den Innenstädten. Boden ist nicht vermehrbar und jede versiegelte Fläche ist für Natur, Umwelt, Flora und Fauna und Landwirtschaft endgültig verloren. Deshalb verurteilt der BUND dieses Projekt und ruft zum Widerstand gegen die Realisierung des Gewerbeparks auf. Unterschriftenlisten können unter hier heruntergeladen werden. Im Rahmen einer frühzeitigen öffentlichen Beteiligung liegen die Planungsunterlagen vom 27.06 – 27.07 2016 in der Gemeindeverwaltung Nörten-Hardenberg aus.

Die BUND Kreisgruppe Northeim begrüßt die bei der Unterstützer-Werbung letzte Woche neu hinzugekommenen Mitglieder!

Sie alle sind herzlich eingeladen, uns persönlich kennenzulernen: Am Mittwoch, 1. Juni 2016 um 19 Uhr im Cafe Klett in Fredelsloh, Kampweg 2. Ebenso sind alle anderen Interessierten eingeladen.

Wir werden die Aktivitäten und die Aktiven der Kreisgruppe kurz vorstellen und vor allem mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Ihre Anliegen, Fragen und Anregungen!

BUND lädt ein zur Wald-Exkursion und zum Sommerfest

Freitag, 10.06.2016, 16:00 Uhr und 18:30 Uhr Forsthaus Grimmerfeld

Die naturnahe Waldwirtschaft ist das Thema einer Exkursion zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am 10. Juni um 16 Uhr Uhr einlädt. Der Wald wird auf vielfältige Weise vom Menschen genutzt. Die Erzeugung des nachwachsenden Rohstoffes Holz spielt dabei die größte Rolle. Doch wie genau machen das die Förster? Im Solling sind dafür die Niedersächsischen Landesforsten zuständig, mit dem LÖWE-Programm als Leitlinie (Langfristige Ökologische Waldentwicklung). Förster Ralf Sepan vom Forstamt Dassel wird uns in seinem Revier Hardegsen zeigen, wie diese Waldwirtschaft in der Praxis funktioniert. Treffpunkt um 16 Uhr ist das Forsthaus Grimmerfeld (Grimmerfeld 2, 37186 Moringen). Da wir quer durch den Wald laufen werden, sind gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05564-999648.

Im Anschluss an die Exkursion findet ab 18.30 Uhr das Sommerfest der BUND-Kreisgruppe Northeim statt. Hierzu sind alle Naturschützer und alle Interessierten herzlich eingeladen. Grill und Getränke laden zu gemütlichem Kennenlernen und zum Informationsaustausch ein (bitte Teller und Besteck mitbringen, damit wir kein Einweg-Geschirr benutzen müssen!). Zur besseren Planung bitte anmelden unter Tel. 05564-999 648.
Forsthaus Grimmerfeld, 37186 Moringen, 16 Uhr und 18:30 Uhr

BUND lädt ein zur Exkursion ins Naturschutzgebiet Altendorfer Berg

Foto: Henning Staedler

Freitag, 20.05.2016, 15:30 Uhr Ende Negenborner Weg (Nr. 120), Einbeck

Der Altendorfer Berg ist das Ziel einer Exkursion, zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am 20. Mai um 15.30 Uhr einlädt. Der landschaftlich reizvolle Wacholder-Kalktrockenrasen liegt östlich von Einbeck und gehört zu den seltensten und artenreichsten Lebensräumen. Am Altendorfer Berg findet sich einer der größten Trockenrasen Niedersachsens mit zahlreichen blühenden Orchideenarten, seltenen Schmetterlingen und herrlichen Ausblicken in das Leinetal. Henning Städtler kennt das Naturschutzgebiet seit Jahren und wird uns seine Besonderheiten zeigen sowie von den Bemühungen zum Erhalt des Kleinods berichten. Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt ist das Ende des Negenborner Weges (Nr. 120) in Einbeck. Um Anmeldung unter Tel. 05564-999 648 wird gebeten. Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus.

"Die Erde braucht Freunde"

Der BUND informiert und wirbt für sich und seine Projekte vom 17. bis 21. Mai 2016

Seit Dienstag, den 17. Mai, bis einschließlich Samstag, den 21. Mai, wird ein Team des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) im Landkreis Northeim über den gemeinnützigen Verein und seine Projekte informieren.

Frau Ingunn Böttcher, im Vorstand der Kreisgruppe Northeim, wünscht sich: „Es mögen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Arbeit des BUND kennen lernen und das Angebot nutzen, die wertvolle Arbeit zu unterstützen. Besonders freuen wir uns über Menschen – ganz gleich ob jung oder alt – die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich über neue Mitglieder, welche unsere umweltpolitische und gemeinnützige Arbeit mit ihrer Stimme und einem frei zu wählenden finanziellen Beitrag unterstützen. Der BUND ist ein Mitgliederverband und je stärker unsere Gemeinschaft ist, desto mehr erreichen wir natürlich für Umwelt und Natur. Das berufliche Team ist direkt vom Verband und informiert Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten zur Mithilfe. Wir freuen uns auf Sie!“

 

Über den BUND:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND) ist ein gemeinnütziger Verband, der sich seit über dreißig Jahren vielfältigen Natur- und Umweltschutzthemen widmet. Dabei wirkt er überwiegend lokal und regional und ist zusätzlich im weltweit größten Umweltschutznetzwerk Friends Of The Earth International organisiert.

Nach § 63 des Bundesnaturschutzgesetzes ist der BUND als Umweltverband anerkannt und wird bei Eingriffen in den Naturhaushalt angehört. Dabei arbeitet er wirtschaftlich, parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

Derzeit hat der BUND über 500.000 Mitglieder. Sie sind in einem flächendeckenden Netz von über 2.000 Kreis- und Ortsgruppen organisiert. Dazu kommen ca. 800 Kinder- und Jugendgruppen, mit insgesamt knapp 40.000 Mitgliedern, die in einer eigenen Jugendorganisation, der BUNDjugend, organisiert sind.

Der BUND will die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahren. Dabei verstehen wir uns als Anwalt für Natur, Landschaft und Mensch. Unser Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Glyphosat verbieten - Mensch und Umwelt schützen!

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen "Roundup". Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Die Bundesregierung muss bei der EU-Kommission ein Veto gegen die Wiederzulassung von Glyphosat einlegen.
Petition unterzeichnen!
Hier gehts zum Video:
In drei Schritten zum Glyphosat-Schurken

Obama und Merkel kommen: TTIP&CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

Die Hannover Messe 2016 wird zusammen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels-und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. 

Dagegen tragen wir unseren Protest auf die Straße!

Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am Samstag, den 23. April in Hannover – unmittelbar vor dem Besuch Obamas.
Beginn ist um 12 Uhr auf dem Opernplatz, um 12:40 Uhr wird der Bundesvorsitzende des BUND Hubert Weiger sprechen.

Zum Aufruftext

Für den endgültigen Atomausstieg und gegen die Atommüllpolitik

Am Sonntag, 24.04.2016 veranstalten die AG Schacht Konrad und eine Vielzahl weiterer Unterstützer aus Gruppen, Verbänden und Organisationen anlässlich des 30. Jahrestages von Tschernobyl und des 5. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima eine Frühstücksmeile.
Sie findet auf der Industriestraße Nord im Abschnitt zwischen Salzgitter-Bleckenstedt und dem VW-Werk mit Blick auf die Schächte KONRAD 1 und 2 statt. Die Frühstücksaktion beginnt um 11:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr.

Mit einem Bürgerfrühstück wollen wir mit Euch für einen tatsächlichen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren und widersetzen uns den Atommüllplänen in unserer Region "Weltatomerbe Braunschweiger Land".

Die Frühstücksmeile ist ein Angebot an alle Generationen. Es soll gleichzeitig einen familiären und demonstrativen Charakter haben. Damit die Frühstücksmeile ein Erfolg wird und die Region ein entschlossenes Zeichen für den endgültigen Atomausstieg und die gegen Atommüllpolitik, insbesondere in unserer Region setzt, ist es wichtig und richtig, daran teilzunehmen.

Wenn Ihr dabei sein und mitmachen wollt, kommt am 24. April mit Tisch, Stühlen und Eurem Frühstückskorb zur Industriestraße. Wir sind dabei und haben einen Tisch für den BUND reserviert. Der BUND Salzgitter ist Unterstützer der Initiative.
 
Informiert Nachbarn, Freunde, Verwandte und Kollegen und ladet sie zum Frühstück ein.

Alles weitere könnt Ihr auf der Homepage der "Frühstücksmeile" 
http://fruehstuecksmeile.de/aktion/ nachlesen.

BUND lädt ein zum Vortrag "Der Wolf kehrt zurück"

Foto: G. Liebau

"Der Wolf kehrt zurück" ist das Thema der Veranstaltung zu der die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am 14. April um 19.00 Uhr ins Gasthaus Zur Juliusmühle einlädt.
Nachdem die Menschen Jahrtausende in Koexistenz mit den Wölfen lebten, wurde der Vorfahr unserer Haushunde bei uns vor rund 100 Jahren ausgerottet. Nun kehrt die mittlerweile geschützte Wildart auf natürlichem Wege auch nach Niedersachsen zurück. Mit dem faszinierenden Großwild sind viele Mythen und Fragen verbunden. Bärbel Pott-Dörfer und Karsten Dörfer sind vom Land Niedersachsen bestellte Wolfsberater und wollen uns einen Einblick in den derzeitigen Stand geben sowie Fragen rund um den Wolf beantworten. Das Gasthaus liegt an der Straße von Markoldendorf nach Einbeck (Juliusmühle 1).

BUND lädt ein zum Vortrag "WerteWandel in der ökologischen Landwirtschaft"

"WerteWandel in der ökologischen Landwirtschaft" ist das Thema von Vortrag mit Diskussion zu dem die BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Kreisgruppe Northeim am 10.März um 19.00 Uhr ins Cafe Klett in Fredelsloh einlädt.

Ausgehend von der biodynamischen Bewegung in den 1920er Jahren hat sich der ökologische Landbau seit den 1970er Jahren zu einem ständig wachsenden Segment der Lebensmittelproduktion entwickelt. Angetreten sind die Initiatoren der Ökobewegung mit dem Anspruch, ein ganzheitliches Naturverständnis und eine soziale und faire Wirtschaftsweise zu verwirklichen. Kann der Ökologische Landbau diese Prinzipien heute noch realisieren und in welche Richtung entwickeln sich Ökoanbau, Vermarktung und Konsumentenverhalten?

Zu diesen Fragen wird Michael Brodda, Inhaber der Gärtnerei "Lichtenborner Kräuter", Stellung nehmen und eine sicherlich spannende Diskussion anregen.

Vorstandswahlen bei der Kreisgruppe

Die Jahresversammlung der BUND Kreisgruppe Northeim hat einen neuen Kreisgruppenvorstand gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Jürgen Beisiegel, Ingunn Böttcher und Kai Conrad wurden wiedergewählt. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Franz Keckeis stand altersbedingt nicht mehr zur Wiederwahl. Wir danken ihm für sein Engagement für die Kreisgruppe. Statt ihm wurde Maren Walter mit in den Vorstand der Kreisgruppe gewählt.

Jahresversammlung der BUND Kreisgruppe Northeim

am 25. Februar 2016, 19 Uhr
Einbeck, Gemeindehaus Münstergemeinde, Lessingstr. 13

Neben den jährlichen Fomalitäten geht es diesmal um:

BUND lädt ein zum Vortrag "Massentierhaltung und Fleischkonsum"

Hühner scharren im Mist, bewacht von einem stolzen Hahn, Kälber toben ausgelassen über die Wiese, Schweine und Schafe genießen die Sonne im Obstgarten. An diese Bilder denkt man, wenn man von „glücklichen Tieren“ spricht. In der Fleischproduktion geht es leider nur noch selten so zu.

Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) lädt zu einem Vortrag mit Diskussion über „Massentierhaltung und Fleischkonsum“ am Donnerstag, 25. Februar 2016 um 19 Uhr im Gemeindehaus der Münstergemeinde Einbeck, Lessingstraße 13 ein.

Gibt es die kleinen Bauernhöfe noch? Wie viele Tiere werden in großen Mastanlagen gehalten? Was fressen sie und wo kommt das Futter her? Was passiert mit dem Mist und der Gülle? Wie steht es um das Tierwohl? Können die Landwirte davon leben? Wie viele Arbeitsplätze gibt es in der Fleischproduktion?

Der BUND hat Anfang 2016 den neuen „Fleischatlas“ vorgestellt, in dem aktuelle bundesweite Recherchen zu diesen Fragen aufbereitet wurden. Die erhobenen Zahlen sind dabei alarmierend: In den vergangenen 15 Jahren mussten bis zu 80 Prozent der Betriebe bzw. Bauernhöfe die Tierhaltung aufgeben, während gleichzeitig bundesweit bis zu 50 Prozent mehr Fleisch produziert wird. Höfesterben, Konzentrationsprozesse und die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft lässt sich auch in Niedersachsen in der Rinder- und Schweinezucht feststellen.

In seinem Vortrag wird uns Tilman Uhlenhaut, Landwirtschaftsreferent des BUND Niedersachsen die Ergebnisse vorstellen und auch der Frage nachgehen, wie wir zu einer Neuausrichtung der Nutztierhaltung kommen und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann.

Hintergrundinformationen hier.

Zu Beginn der Veranstaltung werden die Aktivitäten der BUND Kreisgruppe Northeim vorgestellt und kurz und knapp die Formalitäten der Jahresmitgliederversammlung erledigt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Mitgliedschaft beim BUND ist keine Voraussetzung.

BUND Kreisgruppe Northeim sammelt alte Handys

Wertvoller Beitrag zum Ressourcenschutz

Der BUND sammelt zunächst vom 01.- 29. Februar gebrauchte Mobiltelefone in Hardegsen und lässt diese anschließend verwerten. 

Aktuell liegen mehr als 100 Millionen ungenutzte Handys in deutschen Haushalten, so eine repräsentative Studie des Branchenverbands Bitkom. „Jedes einzelne Gerät enthält wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer, die heutzutage problemlos recycelt werden können“, sagt Ansprechpartner Jürgen Beisiegel. „Wiederaufbereitete Rohstoffe müssen nicht mehr unter umweltschädigenden Bedingungen abgebaut werden, wodurch Natur und Mensch geschützt werden.“

Mitglieder des BUND haben sich daher entschieden dieser Problematik entgegenzuwirken. Im Laufe des Jahres 2016 sollen an wechselnden Standorten im Landkreis Sammelboxen aufgestellt werden. Start der Aktion ist am 01. Februar im Rewe-Markt, Am Gladeberg und im Grünen Laden, Am Kurpark in Hardegsen. Der Dank der Initiatoren gilt den Geschäftsführern der beiden Geschäfte für die bereitwillige Unterstützung der Aktion. Weitere Standorte und Daten sind auch zu finden unter www.BUND-Northeim.de.

Mit etwa 80-90 % der zurückgenommenen Mobiltelefone wird der Großteil einem zertifizierten Recycling-Betrieb übergeben. Dort werden die gesammelten Geräte umweltschonend recycelt. Gleichzeitig werden durch den Recycling-Prozess alle Handy-Daten physisch und unwiderruflich gelöscht. Die restlichen Mobiltelefone werden innereuropäisch wiederverwendet, nachdem sie geprüft, teilweise repariert und mittels herstellereigener Verfahren vollständig von persönlichen Daten bereinigt wurden. Dies entspricht einem der zentralen Grundsätze des Kreislaufwirtschaftsgesetzes “Wiederverwendung vor Verwertung”. Für jedes gesammelte Handy spendet Mobile-Box zusätzlich einen Betrag zwischen 0,50 € und 1,00 € an die BUND Kreisgruppe, abhängig von der Anzahl der wiederverwendbaren Handys. Die Spendengelder werden für Natur- und Umweltschutzprojekte in der Region genutzt.

Ermöglicht wird die Handy-Sammlung durch eine Zusammenarbeit mit Mobile-Box, einem beim Umweltamt angezeigten Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 von zwei Kölner BUNDlern gegründet wurde. Das Ziel von Mobile-Box ist es jedem Einzelnen eine bequeme und vor allem umweltgerechte Entsorgung seiner alten Handys zu ermöglichen. Dadurch soll die Anzahl der jährlich recycelten und wiederverwendeten Mobiltelefone dauerhaft erhöht werden.

Mehr Infos: mobile-box.eu

Pressekontakt: Jürgen Beisiegel
Zur Höhe 19, 37181 Hardegsen
Tel.: 05555-809922

 

Sechste "Wir haben es satt!"-Demonstration fordert bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft

BUND Göttingen organisiert Mitfahrgelegenheit nach Berlin - Jetzt Fahrkarten sichern!

Am 16. Januar 2016 gehen zum sechsten Mal Bauern, Verarbeiter und Verbraucher in Berlin auf die Straße. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern!“ demonstrieren sie gemeinsam für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft.

Die Demonstration startet am 16. Januar 2016 um 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin und wird von einem Treckerkorso begleitet. Der BUND Göttingen organisiert wie auch in den Jahren zuvor die Mitfahrgelegenheit mit dem Bus. Abfahrt um 7:00 Uhr, Berliner Straße 28. Zustieg ist um 7:30 Uhr an der ARAL-Raststätte in Northeim möglich.

Fahrkarten nur im Vorverkauf beim Roten Buchladen oder direkt beim BUND Göttingen (Geiststraße 2).

Übrigens: Wer jetzt BUND Mitglied wird bekommt den Preis für die Fahrkarte nach Berlin erstattet. Mehr Informationen: www.bund-goettingen.de, Telefon: 0551-56156

Alle Infos in Kürze:
Abfahrt in Göttingen um 7:00 Uhr am Zoologischen Institut, Berliner Straße 28
Zustieg in Northeim um 7:30 Uhr an der Aral-Raststätte
Tickets: Normalpreis 20 EUR (ermäßigt 15 EUR, Unterstützer 25 EUR)
Vorverkaufsstellen: BUND Göttingen, Geiststraße 2, 0551-56156, mail@bund-goettingen.de;
Roter Buchladen Göttingen, Nikolaikirchhof 7

 

BUND besucht die Tapir Wachswaren GmbH - Interessierte sind herzlich eingeladen

In diesem Monat bietet die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wieder an, einen Bio-Betrieb im Kreisgebiet kennenzulernen. Für Freitag 20. November 2015 sind Interessierte zu einem Besuch bei der Tapir Wachswaren GmbH eingeladen.

In der kleinen Manufaktur in Amelsen werden ausgesuchte Zutaten zu hochwertiger Schuh- und Lederpflege verarbeitet. Verwendet werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe. Sie werden voll deklariert und stammen, so weit es geht, aus kontrolliert biologischem Anbau. Auf petrochemische Rohstoffe oder chemische Lösemittel wird gänzlich verzichtet.

Tapir vertreibt seine Produkte nicht nur über den Bio-Fachhandel und den eigenen Online-Shop sondern auch in das europäische Ausland und nach Japan.

Treffpunkt ist um 16 Uhr in Amelsen, Allerbachstr. 29. Eine Anmeldung unter 05564-999648 ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

BUND lädt ein zur kulturhistorischen Waldwanderung im Solling

Für Freitag, 16.10. lädt die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) alle Interessierten zu einer kulturhistorischen Waldwanderung bei Volpriehausen ein.

Der Mensch hat den Wald schon seit Jahrtausenden genutzt und gestaltet. Anhand historischer Spuren können die Teilnehmer der Wanderung erfahren, wie sich die Bedeutung des Waldes für die Bewohner des Sollings im Laufe der vergangenen Jahrhunderte seit der Besiedlung gewandelt hat. Zu diesen Spuren gehören u.a. die Ortswüstung Friwohle mit Kirchenruine und Wölbäckern, Viehtriften, Zuschlägen und Meilerstellen. Schließlich wird bei der alten Harster Heerstraße die Problematik früherer Verkehrsverhältnisse erläutert. Geleitet wird die zwei bis dreistündige Exkursion durch Helmut Rang, Kreisnaturschutzbeauftragten und ehemaligen Förster.

Treffpunkt am 16. Oktober ist der Parkplatz beim Hotel "Altes Forsthaus" Goseplack (Abfahrt Goseplack der B 241 Volpriehausen-Hardegsen) um 16 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos mit der Möglichkeit zu einer Spende. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05564-999648.

Demo am 10. Oktober: TTIP und CETA stoppen - für einen gerechten Welthandel

Im Herbst 2015 tritt die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die heiße Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln.

Eine "Partnerschaft", die wenigen Konzernen nützen und vielen Menschen schaden würde: das transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership - kurz TTIP). Die Verhandlungen über diesen Vertrag zwischen der USA und der Europäischen Union laufen weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit undurchsichtiger Beteiligung von Wirtschaftslobbyisten. Es sollen sogenannte "nichttarifäre Handelshemmnisse" (unterschiedliche rechtliche Standards für Produkte) beseitigt, abgebaut bzw. angeglichen werden. Diese Angleichung wird auf dem jeweils niedrigsten Niveau stattfinden. Hiermit droht die Aushebelung zentraler Gesetze des Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutzes.

So sind zum Beispiel in den USA 96 Gen-Pflanzen für den Anbau zugelassen, während z.Zt. in der EU nur der Gen-Mais "Mon 810" freigegeben ist. Für den Einsatz in Kosmetikprodukten sind in den USA 11, in der EU jedoch 1300 Chemikalien verboten. Mit TTIP drohen auch bei uns amerikanische Verhältnisse


Der BUND und weitere Organisationen aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Kultur, Globalisierungskritik sowie Gewerkschaften rufen zu einer Bundesweiten Großdemonstration am *10.Oktober in Berlin* auf und fordern eine Handels- und Investitionspolitik mit hohen ökologischen und sozialen Standards!

Informationen bzgl. der Anreise finden sie unter: ttip-demo.de/anreise

Der DGB bietet auch Busplätze mit Halt in Northeim, anmelden/Infos erika.goebel@dgb.de

Exkursion ins Husumer Tal bei Northeim

Für Freitag 18. September 2015 lädt die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) zu einer Exkursion in das Husumer Tal bei Northeim ein.

Fischteiche, Erlenbruch und Feuchtwiesen prägen die Landschaft des Husumer Tals. Ingrid Müller, Naturschutzbeauftragte des Landkreis Northeim, führt durch dieses artenreiche und historisch interessante Naturschutzgebiet.

Das Tal wird durch den Hammenstedter Bach und die angrenzenden Auebereiche bestimmt, deren Erscheinungsbild durch eine lange teichwirtschaftliche Nutzung geprägt worden ist. Die Talränder zeichnen sich durch Eichen-Hainbuchen-Mischwaldbestände aus. Hanglagen, hohe Grundwasserstände und ungünstige agrarstrukturelle Verhältnisse führten in der Vergangenheit vielerorts zu einer extensiven Nutzung als Grünland und Feuchtgrünland.

Treffpunkt für diese Exkursion ist um 17 Uhr in Northeim-Hammenstedt am Schießstand (ausgeschildert) in der Straße „In der Lehmkuhle“. Die Exkursion dauert ca. 2 Stunden.

Was schwimmt und lebt denn da in unseren Bächen? Gewässerkundliche Familien-Exkursion

Welche Fischarten gibt es in der Ilme? Warum fließt ein Fluss niemals geradeaus? Warum sind Eintagsfliegen eigentlich schon mehrere Jahre alt? Warum fressen Bachforellen Steine? Auf diese und viele andere Fragen wollen wir mit Hilfe von Kescher und Lupe eine Antwort finden. Ralph Eickenberg vom Fischereiverein Einbeck wird Kindern und Eltern einen Einblick in die Unterwasserwelt der Ilme und ihrer Nebengewässer geben.

Treffen ist am 17.07. um 16 Uhr an der Ilme-Brücke Richtung Pinkler (Verlängerung Walkemühlenweg).

Mitzubringen sind: Gummistiefel oder alte Turnschuhe (mit denen man ins Wasser gehen kann), Teich- oder Aquarienkescher (feinmaschig!) und – wenn vorhanden – Lupe, weiße Schalen oder Eimer. Anmeldung erforderlich unter 05564-999648

Exkursion "Wildkräuter zum Essen" und Sommerfest der Kreisgruppe am 12. Juni

Am Freitag 12. Juni 2015 lädt die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) um 15 Uhr zu einer Wildkräuter-Exkursion und direkt anschließend um 17:30 Uhr zum diesjährigen Sommerfest ein. Beide Veranstaltungen finden am Lakenteich im Solling im Freien statt, bitte entsprechende Kleidung berücksichtigen.

Zum Sommerfest sind alle Interessierten und Freunde herzlich eingeladen. Als besonderer Leckerbissen geht es diesmal um essbare Wildkräuter, die vorgestellt und verkostet werden. Außerdem laden Grill und Getränke zu einem gemütlichen Kennenlernen mit Gesprächen und Informationsaustausch ein. Der Veranstaltungsort ist mit dem PKW zu erreichen. Zur besseren Planung bitte anmelden unter 05564-999648.

Im Vorfeld des Sommerfestes findet eine Exkursion zum Thema „Essbare Wildkräuter am Wegesrand“ statt. Artenvielfalt am Wegesrand hat eine große Bedeutung für den Naturschutz, denn die Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen bietet Nahrung und Lebensraum für viele Insekten und andere Tiere. Aber nicht nur Tiere profitieren davon, auch für uns Menschen ist manch Leckerbissen dabei. Die Exkursion wendet sich an alle Naturfreunde, die sich genauer über die kulinarische und gesundheitsfördernde Bedeutung heimischer Pflanzen informieren wollen und gesunde Kost vielleicht sogar selbst zubereiten möchten. Wildgemüse waren früher selbstverständliche Bestandteile der täglichen Ernährung, die heilsamen und kräftigenden Wirkungen von Kräutern seit Jahrtausenden bekannt. Wer aber weiß heute noch wildwachsende Gemüse sicher zu bestimmen oder versteht es, Heilpflanzen richtig und wirkungsvoll anzuwenden?

Bei der Exkursion am Freitag, 12. Juni 2015 wollen wir Wildkräuter kennen lernen, selber sammeln und anschließend eine Kleinigkeit zubereiten. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Parkplatz am Lakenteich. Eine Anmeldung unter 05564-999648 ist erforderlich, die Teilnehmerzahl für die Exkursion ist begrenzt.

TTIP - Der transatlantische Angriff auf den Schutz der VerbraucherInnen und ArbeitnehmerInnen

Eine „Partnerschaft“, die wenigen Konzernen nützen und vielen Menschen schaden würde: das transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership – kurz TTIP). Die Verhandlungen über diesen Vertrag zwischen der USA und der Europäischen Union laufen weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit undurchsichtiger Beteiligung von Wirtschaftslobbyisten. Es sollen sogenannte „nichttarifäre Handelshemmnisse“ (unterschiedliche rechtliche Standards für Produkte) beseitigt, abgebaut bzw. angeglichen werden. Diese Angleichung wird auf dem jeweils niedrigsten Niveau stattfinden. Hiermit droht die Aushebelung zentraler Gesetze des Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutzes.

So sind zum Beispiel in den USA 96 Gen-Pflanzen für den Anbau zugelassen, während z.Zt. in der EU nur der Gen-Mais „Mon 810“ freigegeben ist. Für den Einsatz in Kosmetikprodukten sind in den USA 11, in der EU jedoch 1300 Chemikalien verboten. Mit TTIP drohen auch bei uns amerikanische Verhältnisse. Auch wenn die Mitglieder des Northeimer Kreistages mehrheitlich die Auffassung vertraten, sich mit dem Thema TTIP nicht beschäftigen zu müssen, so werden die Folgen eines solchen Vertrages uns alle betreffen.

Aktuelle Informationen und Fragen zum Thema werden Maja Volland, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim BUND-Bundesverband, und Patrick Schreiner vom DGB Hannover am 26. Mai ab 18.00 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung der BUND KG Northeim im Restaurant „Schere“ (Breite Str. 24, Northeim) geben und beantworten.

BUND lädt zur Exkursion in die Diepholzer Moorniederung ein

Für Samstag, 25. April lädt die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) alle Interessierten zu einer ganztägigen Exkursion in die Diepholzer Moorniederung und die Ausstellung „Moorwelten“ im Europäischen Fachzentrum für Moor und Klima ein.

Die Diepholzer Moorniederung ist ein international herausragendes Gebiet für Brutvögel der offenen Hochmoor-, Heide- und Feuchtwiesenlandschaft. Mehr als 30 gefährdete Brutvogelarten (Rote Liste) sind hier heimisch, u.a. Kranich, Rotschenkel, Uferschnepfe, Bekassine, Großer Brachvogel, Kiebitz, Schwarzkehlchen, Raubwürger, Neuntöter, Ortolan, Heidelerche, Krickente, Löffelente, Wiesenweihe und Ziegenmelker. Herausragende Lebensverhältnisse gibt es ebenso für Amphibien, Reptilien, Libellen, Käfer, Tag- und Nachtschmetterlinge, Heuschrecken sowie andere Artengruppen.

Der BUND Diepholzer Moorniederung kümmert sich seit über 30 Jahren um das Schutzgebietsmanagement und die Betreuung und Durchführung der praktischen Naturschutzarbeit in den umliegenden Mooren. Im vergangenen Herbst wurde dort in Wagenfeld das Europäische Fachzentrum für Moor und Klima (EFMK) eröffnet. Hier begleiten Fachleute die Naturschutzmaßnahmen wissenschaftlich. Gleichzeitig bietet es als Besucherzentrum eine große Ausstellung „Moorwelten“ im Innen- und Außenbereich, in der die Besucher die Zusammenhänge zwischen Moor und Klima begreifen können.

BUND-Projektleiter Friedhelm Niemeyer wird uns die Moore und ihre Besonderheiten bei der Exkursion direkt im Gelände zeigen, und uns die Arbeit der Naturschützer vor Ort erläutern. Anschließend werden wir die Ausstellung „Moorwelten“ besuchen.

Die Hin- und Rückfahrt nach Wagenfeld werden wir in Fahrgemeinschaften organisieren. Treffpunkt dazu ist am Samstag, 25.04. um 8:30 in Dassel (Juliusburger Weg); geplant ist, gegen 18 Uhr wieder zurück zu sein. Die Kosten betragen 22,- € pro Person (Umlage für die Fahrtkosten und Eintritt in die Ausstellung). Bitte festes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende Kleidung und Verpflegung für Mittags mitbringen. Vor der Rückfahrt besteht die Möglichkeit im Cafe/Bistro des Besucherzentrums im EFMK einzukehren.

Bitte melden Sie sich bis zum 21.04. für die Exkursion unter 05564-999648 an (gerne auch bei Rückfragen).

Wildbienen, die anderen Bienen – Bedeutung und Schutz

Für Donnerstag, 19. März 2015 lädt die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Vortrag „Wildbienen, die anderen Bienen – Bedeutung und Schutz“ mit Dr. Otto Boecking (Bieneninstitut Celle) ein.

Dr. Otto Boecking stellt in seinen Vortrag die „anderen“ Bienen und ihre Lebensgewohnheiten vor. Honigbienen sind nur eine Bienenart unter vielen. Allein in Niedersachsen leben etwa 360 verschiedene Wildbienen-Arten. Sie unterscheiden sich in Aussehen, Lebensweise und bewohntem Lebensraum. Auch die Hummeln gehören zu den Wildbienen.

Eines haben alle Wildbienen gemeinsam: Sie übernehmen eine entscheidende Funktion im Ökosystem. Sie bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen. Ohne Wildbienen gäbe es beispielsweise weniger Äpfel, Kirschen, Erdbeeren und Tomaten. Bienen als wichtigste Bestäuber der Blütenpflanzen bringen Mensch und Natur einen enormen ökonomischen und ökologischen Nutzen.

Wildbienen haben besondere Ansprüche an ihren Lebensraum. Viele Arten finden in einer Umgebung Nahrung und Baumaterial, nisten aber in einer völlig anderen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass diese Teil-Lebensräume miteinander verbunden und nicht zu weit voneinander entfernt sind. Wildbienen legen im Gegensatz zur Honigbiene nur geringe Flugdistanzen von wenigen hundert Metern zurück.

Strukturreiche Landschaften mit artenreichen Lebensräumen sind immer seltener geworden, zum Beispiel extensiv genutztes Grünland, Magerrasen, Heiden, Feldraine, Hecken und Gewässerränder – genau diese Strukturen fehlen den Wildbienen. Daher gilt in Deutschland mittlerweile mehr als die Hälfte der Wildbienenarten als gefährdet. Und der Artenschwund geht weiter.

Der Vortrag findet am 19. März 2015 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Münstergemeinde Einbeck, Lessingstr. 13 im Rahmen der öffentlichen Mitgliederversammlung der BUND Kreisgruppe Northeim statt.

Streuobstwiesen erhalten - Obstbäume richtig pflegen!

Streuobstwiesen zählen heute zu den am stärksten gefährdeten Biotopen. Sie stehen auf der roten Liste der Biotop-Typen. Diese Entwicklung hat gravierende Folgen für die Artenvielfalt, da Streuobstwiesen Lebensraum für tausende von Tier- und Pflanzenarten bieten. Denn beim Streuobstbau werden umweltverträgliche Bewirtschaftungsmethoden ohne Pestizide angewendet – bei der Nutzung der Hochstamm-Obstbäume als auch der Flächen unter den Bäumen. Gerade auch im Landkreis Northeim gehen immer mehr alte Obstwiesen mangels entsprechender Pflege und Umnutzung verloren.

Jörg Krüger, gelernter Baumschuler wird am 21. Februar im Rahmen eines kleinen Einführungskurses in Theorie und Praxis von Schnitt und Pflege alter Obstbäume einführen. Ort: Fredelsloh. Bitte Baumsägen, Astscheren und wetterfeste Kleidung mitbringen. Anmeldung erforderlich unter 05555-809922.

BUND empfiehlt: "Der Bauer und sein Prinz"

so der Titel eines neues Dokumentarfilms von Bertram Verhaag, der am Montag, dem 09. Februar im Deli-Kino in Einbeck um 17.00 und um 20.00 Uhr gezeigt wird.

Prinz Charles ist seit mehr als 30 Jahre ein vehementer Verfechter des ökologischen Landbaus. Gemeinsam mit seinem Farnmanager David Wilson zeigt er auf seiner Farm in Südengland, wie Landbau ohne Gifte und Gentechnik funktionieren kann.

Viele Bauern aus ganz Britannien fahren inzwischen auf die „Duchy Homefarm“ und holen sich hier Mut und Informationen, um ihre eigenen Betriebe umzustellen.

Bertram Verhaag begleitete Prinz Charles und D. Wilson mehr als fünf Jahre. Entstanden ist ein Film, der den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile über „den Prinzen“ und die ökologische Landwirtschaft zu revidieren.

Im Anschluss an die Vorführungen werden Herr Barnsteiner (Filmverleih) und Herr Schrimpf (Bioimker) für Diskussion und Fragen zur Verfügung stehen. Infos zum Thema erhalten Besucher von BUND und BI gegen Gentechnik.

"Wir haben es satt" - Mit dem BUND am 17. Januar 2015 zur Demo nach Berlin!

Seit 2011 demonstriert ein breites Bündnis verschiedener Organisatoren, sowie BürgerInnen und Landwirte auf der Demo "Wir haben es satt" in Berlin. Hierfür reisen jährlich viele Menschen aus ganz Deutschland in die Landeshauptstadt um zum gleichen Zeitpunkt der "Grünen Woche" für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft zu demonstrieren. 

Denn die Agrarindustrie ist weiter auf dem Vormarsch: Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und fördern die Gentechnik auf dem Acker. Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter qualvollen Bedingungen leiden. Die Mächtigen dieser Welt planen auf dem G7-Gipfel und durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die globale Industrialisierung der Landwirtschaft.

Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Auch der BUND Northeim hält dagegen und ist 2015 wieder mit dabei, wenn es heißt "Wir haben es satt!".

Tickets für die Mitfahrgelegenheit mit dem Bus nach Berlin gibt's beim BUND Göttingen (Geiststr. 2) und im Roten Buchladen (Nikolaikirchhof 7)! Los geht es am Samstag, dem 17.1.15 pünktlich um 7 Uhr auf dem Busparkplatz an der Zoologie, Berlinerstr. 28. in Göttingen. Außerdem ist ein Zustieg auf dem ARAL-Rasthof an der BAB 7 Abfahrt Northeim-Nord bei Northeim um 7:30 Uhr möglich. Bitte anmelden unter 0551-56156

Und wer jetzt noch schnell BUND-Mitglied wird bekommt das Ticket zur Demo geschenkt!
Mehr Informationen auf www.bund-goettingen.de oder www.wir-haben-es-satt.de 

 

 



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