Pilze - lecker, aber auch unverzichtbar für die Natur

Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) lud ein zu einer Exkursion ins Eichholz mit Holger Foerster, Pilzberater und Pilzsachverständiger aus Uslar. Herbst ist Pilzzeit: wir alle kennen die eine oder andere Pilzart als leckere Spezialität aus der Natur. Pilze sind aber auch ein wichtiges Glied im Kreislauf aus Werden und Vergehen. Bäume könnten ohne die Symbiose mit Pilzen an ihren Wurzeln gar nicht leben. Und Pilze sind es auch, die selbst das härteste Holz am Ende zersetzen und die darin gebundenen Nährstoffe den lebenden Pflanzen wieder zur Verfügung stellen. Beide Aspekte – die Bedeutung der Pilze für die Natur und die Verwendung in der Küche brachte Holger Foerster den Besuchern nahe.

Wir besuchten dabei das Eichholz bei Uslar – ein naturschutzfachliches Kleinod. An alten Bäumen und dicken Totholzstämmen wachsen hier besonders seltene Pilze. Man kann sie zwar nicht essen, aber wir erfuhren, warum es sie ausgerechnet hier gibt und was die Niedersächsischen Landesforsten tun, um diesen besonderen Wald zu erhalten.

Exkursion im Märchenwald Einbeck - BUND und NABU laden ein

Gemeinsam mit der NABU-Gruppe Dassel-Einbeck im Naturschutzbund Deutschland lud die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) alle Mitglieder, Freunde und Interessierte am Sonntag, den 29. September, zu einer Exkursion in den Märchenwald an der Hube (Einbeck) ein.

Geleitet wurde die Exkursion vom Waldökologen Henning Städtler, der sich besonders für den Schutz dieses über 200-jährigen eichengeprägten Mischwaldes im Ostteil des Einbecker Stadtwaldes einsetzt.

Dieser Bereich blieb bisher von starker Holznutzung verschont. Er bietet vielen im Wirtschaftswald bedrohten Arten einen idealen Überlebensraum. Städtler gab während der Exkursion Auskunft zu Themen des Biotopverbundes, zur Waldrandgestaltung, zum Wert und Erhalt alter Bäume, zum Lebensraum Totholz und zur Waldwiese, sowie zu einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft. 

Exkursion zum Hutewald im Reiherbachtal am 20. September 2013

Der Hutewald am Reiherbachtal - Weidetiere prägen die Landschaft und produzieren nachhaltig bestes Fleisch.

Der Solling wurde zum Waldgebiet des Jahres 2013 gewählt. Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) lud zum Besuch eines der Aushänge-Projekte im Solling ein: der Hutewald im Reiherbachtal – ein gemeinsames Projekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Naturparks Solling-Vogler. Hier grasen wie im Mittelalter halbwilde Rinder und Pferde in einem lichten Wald aus alten Eichen. Bei den Tieren handelt es sich um die Nachfahren der früher wildlebenden Auerochsen und Wildpferde. Sie lassen alte Hutewaldstrukturen wieder auferstehen, die einen besonders artenreichen und seltenen Lebensraum in Deutschland darstellen. Gleichzeitig produzieren die Heckrinder ein besonders natürliches und nachhaltig produziertes Fleisch.

Ralf Krannich, der über Jahre das Hutewaldprojekt betreut hat, stellte zusammen mit Kai Conrad, Waldökologen beim Forstamt Neuhaus, die Weidetiere und den Lebensraum Hutewald vor.

Kräutervielfalt für Garten, Gaumen und alle Sinne

Die BUND Kreisgruppe Northeim lud ein zu einer Betriebsbesichtigung der Gärtnerei „Lichtenborner Kräuter“ am Freitag, den 16.08.2013 um 17.00 Uhr

Am Rande der kleinen Ortschaft Lichtenborn im wunderschönen Solling vermehren und kultivieren Michael Brodda und sein Team auf 7000 qm ca. 250 Sorten überwiegend winterharte Topfkräuter. Das Angebot reicht von mediterranen und Küchenkräutern über Heilpflanzen bis hin zu Duftpflanzen. Da die Gärtnerei auf 350 m Höhe liegt, zeichnen sich die Pflanzen durch große Robustheit aus. Der Betrieb arbeitet seit 2008 nach den strengen Richtlinien des biologisch-dynamischen Landbaus und ist Mitglied des Demeter-Verbandes.

Nach der Philosophie der Betreiber soll die Gärtnerei aber auch ein Ort der Schönheit und Ruhe sein. Mittels vieler verschiedener Gestaltungselemente und natürlicher Lebensräume entstand eine kleine Oase und Kraftquelle, die den Besuchern die Liebe zu Pflanzen, Tieren und Menschen nahe bringt!

Infos zum Betrieb unter: www.lichtenborner-kraeuter.de

Sommerfest - mit Hofbesichtigung

Nach dem erfolgreichen Sommerfest 2012 in einem Selbstversorger-Garten hatten wir für 2013 als Veranstaltungsort einen Biohof am Rande des Solling zwischen Hardegsen und Fredelsloh ausgewählt. Die Bewirtschafter des Betriebes, auch BUND-Mitglieder, werden im Rahmen einer Hofführung einen Einblick in die ökologische Landwirtschaft geben, in der Backstube die Herstellung der leckeren Landbrote erläutern und die eigenen Produkte präsentieren. Im Hofladen besteht die Möglichkeit zum Erwerb der eigenen sowie anderer zugekaufter Bioprodukte! Bei Biobratwurst vom Grill und Getränken können anschließend BUND-Mitglieder, Interessierte und Gäste aus den Nachbarkreisen Erfahrungen, Ideen und Perspektiven zu den Themen Umwelt- und Naturschutz austauschen.

Das Sommerfest findet am Freitag, dem 21. Juni 2013 ab 16 Uhr auf dem Eichelberghof in Espol statt.

Wildkräuter zum Essen

Auch im Mai lud die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wieder zu einer Exkursion in den Solling ein, bei der es diesmal um essbare Wildkräuter ging.

Artenvielfalt am Wegesrand hat eine große Bedeutung für den Naturschutz, denn die Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen bietet Nahrung und Lebensraum für viele Insekten und andere Tiere. Aber nicht nur Tiere profitieren davon, auch für uns Menschen ist manch Leckerbissen dabei. Die Exkursion wendete sich an alle Naturfreunde, die sich genauer über die kulinarische und gesundheitsfördernde Bedeutung heimischer Pflanzen informieren wollten und gesunde Kost vielleicht sogar selbst zubereiten möchten. Wildgemüse waren früher selbstverständliche Bestandteile der täglichen Ernährung, die heilsamen und kräftigenden Wirkungen von Kräutern seit Jahrtausenden bekannt. Wer aber weiß heute noch wildwachsende Gemüse sicher zu bestimmen oder versteht es, Heilpflanzen richtig und wirkungsvoll anzuwenden?

Wir begrüßten den Frühling im Northeimer Mittelwald

Der Frühling war endlich da! Langsam entfalten sich die strahlend blauen Blüten des Leberblümchens und das frische Grün des Bärlauchs breitet in dichten Teppichen im Northeimer Mittelwald aus...

Die Naturschutzbeauftragte des Landkreises Northeim Frau Ingrid Müller und die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) luent alle interessierten Bürger am Freitag den 26.4. um 16.00 Uhr zu einer botanischen Wanderung durch Wieter ein. Die Wanderung startet an der Schutzhütte am Ende der Wieterallee.

Während einer ca. zwei stündigen der Entdeckungstour stellt Frau Müller die botanische Vielfalt des Northeimer Mittelwaldes, einem bundesweit einmaligen Naturschutz-Projekt vor.

Vielfalt statt Einfalt

Unter diesem Motto startete die Bürgerinitiative für gentechnikfreies Südniedersachsen in Zusammenarbeit mit der BUND-Kreisgruppe Northeim eine Aktion zum Erhalt der Artenvielfalt unserer Ernährungspflanzen. In 2013 hatten wir drei Pflanzenarten ausgewählt, die auch stellvertretend sind für viele andere:

Da ist als erstes das noch sehr reiche Sortiment der Kartoffelsorten, die in ihrer Vielfalt an Geschmack, Verwendungsmöglichkeiten und Standortansprüchen unbedingt erhalten werden müssen.
Wir brauchen keine gentechnisch veränderten Kartoffeln wie sie die BASF mit ihrer AMFLORA auf den Markt bringen wollte.
Deshalb hielten wir ein Sortiment von 10 erprobten und schmackhaften Sorten bereit, damit Sie eine Kostprobe davon in Ihrem Garten pflanzen konnten.

Als nächstes fanden sie bei uns ein kleines Sortiment samenreiner Maissorten, die wir vorgezogen hatten. Es war dies der Bantam Zuckermais und etliche ursprüngliche Sorten aus Mexiko. Mais ist in seiner ursprünglichen samenfesten Art höchst gefährdet.
Im Handel ist fast ausschlieslich Hybridmais, der nicht nachgebaut werden kann. Holen Sie sich deshalb ein paar Pflänzchen, dann haben Sie die Möglichkeit, ihn im eigenen Garten zu vermehren.

Schließlich hatten wir Mangold in kleinen Pflanzschalen vorgezogen. Mangold ist die gleiche Pflanzenart wie Rote Beete und Zuckerrübe. Bei Einführung der Gentechnik im Zuckerrübenanbau wären auch Mangold und Rote Bete durch Pollenflug von der Zuckerrübe höchst gefährdet.

Am Samstag, den 13. April von 10 bis ca. 12 Uhr zum Einbecker Marktplatz holen sich viele Menschen gentechnikfreies, natürliches Pflanzgut, das wir, solange der Vorrat reichte, auf freiwilliger Spendenbasis abgaben!
Damit setzten wir ein Zeichen für eine unverfälschte Nahrungsgrundlage.

Wohin mit den Windrädern?

Zur Diskussion dieser Frage lud die BUND Kreisgruppe Northeim zusammen mit dem Bildungswerk Leben und Umwelt  am Donnerstag dem 14. März um 19.30 Uhr ins Cafe Klett in Fredelsloh ein.

Der BUND tritt energisch für eine Energiewende ein und befürwortet den Ausbau einer dezentralen, regenerativen Energieproduktion. Aber welche Faktoren müssen bei der Standortwahl von Windkraftanlagen zum Schutz von Mensch, Natur und Umwelt unbedingt berücksichtigt werden. Michael Schmitz, BUND-Mitglied und Mitarbeiter  einer Umweltbehörde führte ins Thema ein. Allen Interessierten sei die BUND-Position „Für einen natur- und umweltverträglichen Ausbau der Windenergie“ als Lektüre empfohlen. Hier heißt es: „Auch für die Windenergie sind die Kriterien der Nachhaltigkeit, des Naturschutzes und des Immissionsschutzes zu berücksichtigen. Wenn diese Kriterien beachtet werden, lassen sich die Auswirkungen auf Natur und Menschen auf ein Mindestmaß senken“

Bestellung oder download unter www.bund.net/Publikationsdatenbank/Kategorie Energie!

 

 

Fukushima 2011 - Grohnde ... ???

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief neben vielen anderen Organisationen auch die BUND KG Northeim  für Samstag, den 09. März 2013, zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. Mit vielen Aktionen und Menschen wollten wir alle gemeinsam im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte und die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen fordern.

Die Katastrophe von Fukushima hat gezeigt, dass auch in hoch entwickelten Industrieländern große Atom-Katastrophen jederzeit möglich sind. Noch in 170 km Entfernung könnte eine solche Katastrophe in Deutschland dramatische Eingriffe bis hin zu Umsiedlungen nötig machen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz festgestellt. Und der EU-Stresstest hat gezeigt, dass alle Reaktoren Mängel aufweisen. Für das AKW Grohnde wurde nachgewiesen, dass der vor drei Jahrzehnten verbaute Stahl schon damals unzulässig war und dass Katastrophenschutz nicht möglich ist. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, will e.on die Gefahr noch steigern und noch gefährlichere Plutonium-MOX-Brennelemente benutzen.

Dagegen wurde am 2. Fukushima-Jahrestag mit einer Aktions- und Menschenkette in etwa 40 km Entfernung vom AKW-Grohnde ein möglicher Katastrophenbereich sichtbar gemacht und gemeinsam für die Stilllegung aller Atomanlagen demonstriert. Wir gedenken damit zugleich der Opfer der großen Reaktorkatastrophen von Windscale (1957), Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011).

 

Im Landkreis Northeim gab es folgende Aktionspunkte an denen von 11.00 – 13.00 verschiedene Aktivitäten geplant waren:

  • Echte - Hauptstr. 6  Reweparkplatz – Auffanglager, Infos, Getränke
  • Northeim – Wochenmarkt  -  Infos, „Jodtabletten“
  • Nörten-Hardenberg – Rathausplatz + neuer Kreisel – Geigerzähler, Pferdetreck
  • Gladebeck – Am Thie – Menschenkette, Verpflegung
  • Hardegsen – Am Rathaus – Infos, Menschenkette
  • Lichtenborn – Kräutergärtnerei – Vortrag, Menschenkette
  • Uslar – Busbahnhof – Infos, Linsensuppe
  • Bad Gandersheim – Kriegerweg 1 vor dem Lorowerk

 

Nähere Informationen zur Menschen- und Aktionskette sowie Aktionen dazu in Göttingen unter www.grohnde-kampagne.de !

 

 

Vorstand wieder gewählt und ergänzt

Über 50 Besucher fanden den Weg ins Gasthaus Juliusmühle zur diesjährigen Mitgliederversammlung der BUND Kreisgruppe Northeim, angelockt von einem spannenden Vortrag über Wildkatzen und die BUND-Aktivitäten für Wildkatzen in der Region gehalten von Charlotte Dietrich Wildkatzen-Expertin des BUND bei der Kreisgruppe Hildesheim.

Außerdem standen dieses Jahr Vorstandswahlen auf dem Programm: Die drei bisherigen Vorstandsmitglieder Jürgen Beisiegel, Ingunn Böttcher und Franz Keckeis stellten sich wieder zur Wahl. Sie schlugen vor, den Vorstand um Kai Conrad zu erweitern, der vielen von seinen Exkursionen in den letzten Jahren bereits bekannt ist. Dieses Vorstandsteam wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt.

Wildkatzen im Solling und in Südniedersachsen und Mitgliederversammlung der Kreisgruppe

Für Freitag den 15. 02. 2013 lud die BUND Kreisgruppe Northeim (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) zu ihrer Mitgliederversammlung 2013 um 19.00 in das Gasthaus „Zur Juliusmühle“ (Juliusmühle 1 - an der Straße zwischen Markoldendorf und Einbeck gelegen) ein.

Neben den Mitgliedern und Förderern der Kreisgruppe waren Gäste herzlich willkommen, denen mit einem Vortrag über Wildkatzen im Solling und in Südniedersachsen ein ebenso aktuelles wie spannendes Thema angeboten wurde. Charlotte Dietrich vom BUND-Projekt „Wildkatzensprung“ berichtete über aktuelle Aktivitäten wie die Lockstockbeobachtung im Solling, die Grünbrücke an der A7, Wildkatzenkorridore und anderes.

Anstrengungen zum Schutz der Wildkatze sind nötig, denn ein Blick von oben auf unsere Landschaft offenbart das Dilemma vieler wandernder Tierarten: Ihre Populationen leben jetzt voneinander isoliert auf den Restflächen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets, die wie Inseln in ausgeräumten Siedlungs- und Agrarlandschaften liegen hier sollte noch Zerschneidung (z.B. durch Autobahnen) erwähnt werden. In den isolierten Gebieten sind die verbliebenen Restpopulationen zudem nicht auf Dauer stabil – sie benötigen den Genaustausch mit anderen Gebieten und sollen sich auch in „neue, alte“ Gebiete wiederausbreiten können.

Seit 2004 engagiert sich der BUND deshalb mit dem Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ für den Waldverbund in Deutschland. Ziel des Projektes ist es, durch Pflanzungen von grünen Korridoren aus Büschen und Bäumen isolierte Waldlebensräume wieder zu vernetzen. Außerdem sind Grünbrücken über Autobahnen ein wichtiges Element, weil Autobahnen ein tödliches Hindernis für wandernde Tiere darstellen. Die sympathische Wildkatze dient als Galionsfigur des „Rettungsnetzes“. Doch viele waldlebende Tierarten können davon ebenfalls profitieren. Typische profitierende Arten: Wildkatze, Luchs, Wolf, Rotwild.

Auch im Landkreis Hildesheim sollen in den nächsten Jahren grüne Wanderkorridore entstehen. Parallel baut der BUND eine bundesweite Gendatenbank für die Wildkatze auf, die dazu beitragen soll, die Vernetzungspläne zu verbessern und nachhaltig umzusetzen. Dazu finden in Niedersachsen Lockstockuntersuchungen im Solling statt.

 

 

MORE THAN HONEY am 24. Januar in Einbeck

BUND und Deli Kino zeigten den Film More Than Honey am Donnerstag, 24. Januar um 20 Uhr im Deli in Einbeck.

Seit mehren Jahren ist weltweit ein dramatisches Bienensterben zu beobachten. Im Dokumentarfilm MORE THAN HONEY geht der renommierte Schweizer Regisseur und Sohn einer Imkerfamilie Markus Imhoof dem auf den Grund und macht dabei mit großer Präzision das Leben der Biene sichtbar.

MORE THAN HONEY lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein Riesenproblem: Wenn die Honig- und Wildbienen gefährdet sind, dann gefährdet dies auch die Nahrungsmittelproduktion.

Der BUND fordert, dass für Bienen schädliche Pestizide vom deutschen Markt genommen werden.

Den Trailer und Informationen zum Film gibt es hier.

 

 

Bienen schützen!  Pestizide verbieten!

Industrielles Saatgut wird oft mit sogenannten Neonikotinoiden behandelt, um die Pflanzen vor Schädlingen zu schützen. Doch die Honigbienen und ihre wilden Verwandten leiden darunter! Das Gift stört ihr Orientierungsvermögen und schwächt ihr Immunsystem. Frankreich hat reagiert und einige Neonikotinoide verboten. Wir vom BUND fordern, dass die deutsche Politik nachzieht und diese Nervengifte vom Markt nimmt. Es ist kein zufall, dass dort, wo der Ökolandbau dominiert, die Insekten- und Vogelwelt wesentlich vielfältiger ist. www.bund.net/honigbiene

Das können Sie tun:

Verzichten Sie unbedingt im eigenen Garten auf Pestizide und Schadstoffe, wie Unkraut- und Insektengifte, und kaufen Sie Lebensmittel aus ökologischem Landbau. Davon profitieren auch die wilden Verwandten der Honigbiene!