Warum verschwinden so viele Straßenbäume und Hecken aus unserer Landschaft?

Am Freitag, 21. November 2014 lud die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein zum Thema „Straßenbäume und Hecken: Gefahr oder erhaltenswertes Gut? “

Straßenbäume und Feldhecken erfüllen wichtige ökologische Funktionen in der intensiv genutzten Landschaft: sie fangen Straßenstaub und Lärm ein, sind Lebensraum für Vögel und produzieren Sauerstoff, während sie Kohlendioxid binden. Und sie bereichern unser Landschaftsbild. Trotzdem beobachten wir, dass Bäume und Hecken an Straßen und in der Feldmark zunehmend beseitigt oder stark beschnitten werden. Bei den Naturschutzverbänden mehren sich die Anfragen besorgter Bürger: Müssen diese Eingriffe so stattfinden oder gibt es Alternativen? Sind Bäume, Hecken und die darin lebenden Tiere nicht geschützt? Wer ist verantwortlich und was kann man als Bürger tun?

Die Firma Zweigwerk aus Beverungen hat Erfahrung in der Begutachtung und naturschutzgerechten Pflege von Bäumen und wird uns helfen, diese und weitere Fragen zu beantworten.

Der Vortrag mit Diskussion findet statt am 21. November 2014 um 19.30 Uhr im Cafe Klett in Fredelsloh, Kampweg 2. Die Veranstaltung ist kostenlos mit der Möglichkeit zu einer Spende.

BUND – Exkursion „Rettungsnetz Wildkatze“

Am Freitag, 19. September 2014 lud die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Exkursion ein.

Nicht nur für die Wildkatze ist der Biotopverbund - also die Vernetzung getrennter Lebensräume - von Bedeutung für den genetischen Austausch. Um Wanderwege für Tiere zu verbessern hat der BUND den Wildkatzenwegeplan entworfen. Einige Wanderkorridore sind bereits vom BUND angelegt worden. Diplom-Biologe Karsten Dörfer hat für solche Wildkatzenwege Gutachten erstellt. Auf der Exkursion wird er erläutern, was Biotopvernetzung in der Praxis bedeutet und wie konkrete Aufgaben zur Verbesserung von Wanderkorridoren aussehen können.


Treffpunkt ist um 16.30 Uhr an der Linkskurve auf halber Strecke zwischen Lüthorst und Wangelnstedt. Die Veranstaltung wird 2 Stunden dauern. Sie ist kostenlos, mit der Möglichkeit zu einer Spende.

BUND – Exkursion „Das Naturschutzgebiet Weper und seine Schmetterlinge“

Am Freitag, 18. Juli 2014 lud die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Exkursion auf die Weper ein.

Das Naturschutzgebiet Weper zwischen Hardegsen und Fredelsloh ist der größte Kalk-Trockenrasen Niedersachsens. Er hat nicht nur besondere Pflanzen zu bieten, sondern durch seine besonderen Standortbedingungen auch große Bedeutung für zahlreiche Schmetterlingsarten. Michael Schmitz untersucht seit Jahren die Tagfalter der Weper und führte bei dieser Exkursion in die Welt der Schmetterlinge und in die Besonderheiten der Weper ein. Revierförster Ralf Sepan erläuterte die durchgeführten Maßnahmen zum Schutz der Schmetterlinge. Die Veranstaltung dauerte ca. 2 Stunden. Sie war kostenlos, mit der Möglichkeit zu einer Spende.

BUND im Einsatz für die Artenvielfalt

Streuobstwiesen gehören zu den vielfältigsten Biotopen in Niedersachsen, mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten leben dort. Im Rahmen des Streuobstwiesenprojekts setzt sich der BUND dafür ein, die Lebensräume dieser bedrohten Tierarten zu erhalten. Begonnen hat das Projekt mit dem Aufbau eines Katasters zur Sammlung von Daten rund um Streuobstwiesen. Auf der Internetseite www.streuobstwiesen-niedersachsen.de lassen sich viele Infos zum Thema finden. Die Kreisgruppe Northeim des BUND hat im Jahr 2012 in der Nähe von Gierswalde eine neue kleine Streuobstwiese angelegt. Um eine gute Entwicklung der jungen Bäume zu gewährleisten, müssen regelmäßig Pflegemaßnahmen durchgeführt werden. Dies geschah am Samstag dem 14. Juni zwischen 10-13 Uhr.

BUND - Sommerfest in Grimmerfeld

Am Freitag dem 20. Juni 2014 lud die Kreisgruppe Northeim des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu ihrem diesjährigen Sommerfest ein.

Grimmerfeld ist eine „Wiesenoase“ mit ehemaliger Försterei im Wald bei Fredelsloh. Seit 20 Jahren hält Uwe Stein, ehemaliger Förster und jetziger Besitzer des Forsthauses auf den Wiesen Highland-Rinder. Der achtsame Umgang mit der Natur und eine ökologische, nachhaltige Wirtschaftsweise prägen seine Arbeit. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Landnutzung schützt unsere Böden, die Luft, das Wasser und unser Klima. Während eines Rundganges wird Herr Stein über die Geschichte von Grimmerfeld berichten und seine Aktivitäten zur Entwicklung der „Oase“ schildern. Feuerstelle, Grill und Getränke laden anschließend in zu einem gemütlichen Kennen lernen mit Gesprächen und Informationsaustausch.

Waldnachmittag für Kinder und Wildkatzen

2013 kamen immer wieder auch Kinder zu unseren Eskursionen, die bei dem normalen Programm vielleicht nicht immer auf ihre Kosten gekommen sind. Deshalb boten wir 2014 einen Nachmittag speziell für Kinder an:

Das geheime Leben der Wildkatze - für Kinder ab 6 Jahren
Dieser Waldnachmittag richtet sich speziell an Kinder und Familien. Wir verwandeln uns in Wildkatzen und erfahren im Spiel, wo sie wohnen, was sie fressen, welche Gefahren ihnen drohen und noch viel mehr über das Leben dieser scheuen Waldtiere, die in unseren Wäldern heimisch sind und für deren Schutz sich der BUND bereits seit einigen Jahren einsetzt.

Freitag, 16. Mai 2014 um 16 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden
Treffpunkt ist am Wildpark Hardegsen, Gaststätte Keilereck, von dort aus fahren wir gemeinsam noch ein kleines Stück in den Wald.

Eltern oder andere Begleitpersonen dürfen gerne mitspielen oder sich bei den BUND-Aktiven über die lokalen Aktivitäten zum Schutz der Wildkatze oder alles mögliche andere informieren.
Bitte an wettergemäße Kleidung denken.

Fracking – Energiequelle oder Zeitbombe?

Die BUND Kreisgruppe Northeim lud alle interessierten BürgerInnen zum monatlichen Treffen am 11. April 2014 um 19.30 Uhr ins Cafe Klett –Fredelsloh ein. Thematisiert wird das Fracking: eine kontrovers diskutierte Methode zur Gewinnung von Erdgas aus Schiefergestein, bei der in der Vergangenheit immer wieder problematische Chemikalien eingesetzt wurden. Beim Fracking handelt es sich um eine CO2-intensive Tätigkeit mit hohen Gesundheits- und Umweltrisiken auch auf Grund großer Störanfälligkeit.

Auch in Niedersachsen gibt es im Untergrund Schiefergesteine, die potentiell durch Fracking erschlossen werden könnten. Dr. Frank Wiese (Geologe) führte in das Thema ein und erläuterte die möglichen Umweltauswirkungen.

25. März 2014, 19.30 Uhr Deli-Kino Einbeck

anschließend Möglichkeit zu Fragen an und Gespräch mit Peter Dickel (AG Schacht Konrad e.V.)

 

Friedlich in die Katastrophe am 25. März 2014

BUND und Deli-Kino Einbeck luden ein

Das Reaktorunglück von Fukushima jährte sich zum 3. mal. Auch wenn nicht mehr viel von dort berichtet wird, werden wir die Bilder nicht vergessen.

Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und das Deli-Kino Einbeck luden für Dienstag, 25. März 2014 um 19:30 Uhr zu dem Film „Friedlich in die Katastrophe“ ein.

In den 1970ern erschien unter dem Titel »Friedlich in die Katastrophe« ein Buch von Holger Strohm, das zur »Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung« (Der Stern) wurde. Das 1360-Seiten-Werk erlebte seitdem etliche Nach- und Neuauflagen.

Nun - 40 Jahre später - hat sich der Autor mit einem jungen Filmteam zusammengetan, um seine kritische Auseinandersetzung mit der Atomkraft auf die Leinwand zu bringen. Ähnlich wie das Buch setzt sich der Film kenntnisreich mit den zahlreichen Folgen der Atomspaltung auseinander. Thematisiert werden Umwelt- und Gesundheitsschäden, Atommüll, Alternative Energien, Atompolitik, Reaktorsicherheit, die Folgen eines Unfalls und der Widerstand der Bevölkerung. Führende Experten der Politik, der Wissenschaft und der Bürgerinitiativen gewähren dabei Einblicke in Bereiche, die all zu gerne übersehen werden.

Wer diesen Film gesehen hat, kann unmöglich noch für Atomkraft sein!

Im Anschluss an den Film bestand die Möglichkeit, aktuelle Infos zu Grohnde zu erhalten, Fragen zu stellen oder ins Gespräch zu kommen. Peter Dickel (AG Schacht Konrad) w arals kompetenter Ansprechpartner da. Wir freuten uns über viele Besucher.


Glyphosat – nützlicher Hilfsstoff oder schädigendes Umweltgift?

Dieser Frage widmete sich die BUND Kreisgruppe Northeim auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 7. März 2014 ab 19.00 Uhr in der Gaststätte Juliusmühle zwischen Einbeck und Markoldendorf.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Der US-Agromulti Monsanto brachte es 1974 unter dem Namen Roundup auf den Markt. Dieser Wirkstoff wird großflächig in der Landwirtschaft aus gebracht (Deutschland: 5000 Tonnen/Jahr), findet aber auch in Kleingärten Anwendung. In Deutschland sind 82 glyphosathaltige Mittel zugelassen, davon 45 für Haus- und Kleingärten. Inzwischen werden Glyphosat sowie deren Zusatz- und Abbauprodukte auch bei uns im menschlichen Blut und Urin nachgewiesen. Kritische Studien belegen gravierende gesundheitliche Risiken durch Glyphosat. Dr. Christian Schüler, ehem. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Kassel/Witzenhausen informierte über die Umweltauswirkungen dieses Pflanzengiftes und beantwortete Fragen.

Jeder Interessierte war herzlich eingeladen.

Lehm - ein universeller Baustoff

Die BUND Kreisgruppe Northeim lud am 21.02.2014 zu einem Informationsabend um 19.30 ins Cafe Klett/Fredelsloh ein!

Der uralte, ökologische und recycelbare Baustoff Lehm gewinnt wieder an Bedeutung. Im Rohbau, als Isolation und im Innenbereich oft in Verbindung mit natürlichem Fasermaterial bietet Lehm eine hervorragende Alternative zu vielen gängigen, teilweise künstlichen Baustoffen. Außerdem kann dieses Material auch von Laien gut verarbeitet werden und bietet bei Neubau oder Renovierung ein breites Gestaltungsspektrum. Thomas Lukazewski,  Lehmbauer und Malermeister mit langjähriger Erfahrung, gab einen historischen Überblick, führte in die praktische Anwendung des Baustoffes ein und beantwortete Fragen zum Bauen und Gestalten mit Lehm. Diese Veranstaltung boten wir als Ersatz für die am 29.11.2013 wegen Krankheit des Referenten ausgefallene Zusammenkunft an!

Aufruf zur 4. "Wir haben es satt!"-Demonstration in Berlin

Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

 +++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie! Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen. Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!

----Der BUND Göttingen organisiert erneut die Mitfahrgelegenheit mit dem Bus----

Fahrkarten gibt es ab sofort im Roten Buchladen (Nikolaikirchhof 7) und in der Geschäftsstelle des BUND in der Geiststraße 2. Kontakt: 0551-56156 oder mail@bund-goettingen.de
Preise: 20€, 15€ (Soli), 25€ (Unterstützer)
Abfahrt: pünktlich um 6:00 Uhr, Berliner Straße 28 - zusätzlicher Zustieg in Northeim (6:30 Uhr Rastplatz) möglich!
Zurück sind wir voraussichtlich um 20:30 Uhr!

Wir freuen uns auf euch!!