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Kreisgruppe Northeim

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Versuchte Brandstiftung und Vandalismus am Beobachtungsturm bei Hollenstedt

Versuchte Brandstiftung und Vandalismus am Beobachtungsturm bei Hollenstedt

Das Europäische Vogelschutzgebiet zwischen Einbeck und Northeim, der Leinepolder, ist ein ganz besonderes Juwel für die Tier- und Pflanzenwelt. Durch die geschaffenen Beobachtungsmöglichkeiten und dem Veranstaltungsangebot ist das Gebiet Ziel vieler Besucher. Insbesondere der Beobachtungsturm an der sogenannten Geschiebesperre bei Hollenstedt wird von Naturinteressierten häufig für erlebnisreiche Vogelbeobachtungen genutzt.

Neben anderen Informationsstellen rund um den Polder wird dieser Turm leider häufig mutwillig beschädigt. So ist in den letzten Jahren ein dort aufgestellter Bienenkasten, in dem man durch eine Glasscheibe die eifrigen Tiere beobachten konnte, mehrfach zerstört worden. Er wird nun dort nicht mehr aufgestellt. Weiter ist eine aufgestellten Spendenbox immer wieder aufgebrochen worden, so dass auch diese nicht mehr betreiben werden kann.

In den letzten Tagen haben Unbekannte mehrere Sachbeschädigungen an dem Turm begangen und auch versucht, diesen in Brand zu setzen. Holzbretter wurden herausgetreten; ein Nistkasten zerstört und Papier wurde unter einer Holzbank angezündet. Zum Glück griff das Feuer nicht auf die Bank und das gesamte Holzgebäude über. Darüber hinaus hinterließen die Verursacher große Mengen von Abfällen, Speiseresten und Trinkflaschen.

Die Naturscouts Leinetal, Email: info(at)naturscouts-leinetal.de, TelNr 05561/1538, und der BUND, Kreisgruppe Northeim, juergen.beisiegel(at)nds.bund.net, TelNr 05555-809 922, bitten um Hinweise über entsprechende Beobachtungen.

BUND Kreisgruppe Northeim sammelt  alte Handys auch in Hardegsen

Aktuell liegen mehr als 100 Millionen ungenutzte Handys in deutschen Haushalten, so eine repräsentative Studie des Branchenverbands Bitkom. „Jedes einzelne Gerät enthält wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer, die heutzutage problemlos recycelt werden können“, sagt Ansprechpartner Jürgen Beisiegel. „Wiederaufbereitete Rohstoffe müssen nicht mehr unter umweltschädigenden Bedingungen abgebaut werden, wodurch Natur und Mensch geschützt werden.“ 

Mitglieder der BUND-Kreisgruppe haben sich daher entschieden dieser Problematik entgegenzuwirken. Nachdem die Sammelaktion im Kreishaus in Northeim sehr erfolgreich läuft,

können ab sofort alte, nicht mehr gebrauchte Mobil-Telefone, Smartphone etc. auch im Bürgerbüro in Hardegsen in der „Mobile-Box“ entsorgt werden.

Mit etwa 80-90 % der zurückgenommenen Mobiltelefone wird der Großteil einem zertifizierten Recycling-Betrieb übergeben. Dort werden die gesammelten Geräte umweltschonend recycelt. Gleichzeitig werden durch den Recycling-Prozess alle Handy-Daten physisch und unwiderruflich gelöscht. Die restlichen Mobiltelefone werden innereuropäisch wiederverwendet, nachdem sie geprüft, teilweise repariert und mittels herstellereigener Verfahren vollständig von persönlichen Daten bereinigt wurden. Dies entspricht einem der zentralen Grundsätze des Kreislaufwirtschaftsgesetzes “Wiederverwendung vor Verwertung”.

Ermöglicht wird die Handy-Sammlung durch eine Zusammenarbeit mit Mobile-Box, einem beim Umweltamt angezeigten Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 von zwei Kölner BUNDlern gegründet wurde. Hier können auch überholte Geräte günstig erworben werden.

Mehr Infos: http://mobile-box.eu/

 

Pressekontakt:         Jürgen Beisiegel
                                Zur Höhe 19, 37181 Hardegsen
                                Tel.: 05555-809922

 

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