Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Kreisgruppe Northeim

Naturerlebnis Katlenburg

Nutzungskonzept des Naturerlebnis Katlenburg

Das Nutzungskonzept des Naturerlebnis Katlenburg können Sie hier downloaden.

Pressemitteilung  BUND Naturerlebnis Katlenburg

Norddeutsche Streuobst-Pädagogen stürmen erstmalig den  Katlenburger Burgberg

Am 23. und 24. September absolvierten 27 angehende Streuobst-Pädagogen (auch aus den Landkreisen Göttingen, Holzminden und Northeim)  das letzte Modul in Ihrer Streuobst-Pädagogen-Ausbildung im BUND Naturerlebnis Katlenburg. Die vorhandenen Gebäude- und Geländestrukturen auf dem Katlenburger Burgberg haben sich im Testbetrieb bei Seminarteilnehmer*innen und Dozent*innen bestens bewährt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Ortsbürgermeisterin Ilse Schwarz wendeten sich die Teilnehmer*innen engagiert den umfangreichen Seminarinhalten zu.

Schwerpunkt dieses Ausbildungsabschnitts bildete die Ernte, Verwertung und Bestimmung von Obstsorten. Die Besichtigung der nahegelegenen Mosterei  Ott in Gieboldehausen rundete  den 2. Seminartag  ab. Örtliche Hotels und ein Cateringservice aus dem Gemeindebetrieb konnten von  der Bewirtung der Seminarteilnehmer*innen ebenfalls profitieren.  

Die „BUND Ortsgruppe Naturerlebnis Katlenburg“ bedankt sich sehr herzlich bei allen Gästen und Helfern für die reibungslose Durchführung.

Hintergrund

Der BUND Landesverband Niedersachsen engagiert sich gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Ökolandbau GmbH und dem Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide seit Jahren für die „Zusammenarbeit zur Erhaltung von Streuobstwiesen in Niedersachsen“.

Gefördert wird dieses Projekt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach der Richtlinie Landschaftspflege und Gebietsmanagement in Niedersachsen und Bremen.

Die Streuobst-Pädagogen-Ausbildung wird im Rahmen dieses Projekts in Zusammenarbeit mit der Streuobst-Pädagogin Beate Holderied (Baden-Württemberg), dem Streuobst-Pädagogen e.V. und der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz angeboten.

Das Ziel der Ausbildung ist, dass in ganz Niedersachsen ausgebildete Streuobst-Pädagogen an Schulen und in Vereinen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema Streuobst begeistern und die verschiedenen Altersgruppen für das faszinierende, aber bedrohte Biotop zu sensibilisieren. Dabei wird ein grundsätzliches Bewusstsein für das Ökosystem Streuobstwiese geschaffen. Kinder genauso wie Jugendliche und Erwachsene entdecken diese gefährdete Kulturlandschaft mit allen Sinnen.

Die einjährige Schulung umfasst 85 Unterrichtsstunden und ist in fünf Blöcke aufgeteilt: Fachkundige Expert*innen vermitteln theoretisch und praktisch anwendbares obstbauliches, naturschutzfachliches und pädagogisches Wissen.

Weitere Infos sind unter www.bund-niedersachsen.de zu finden.

Interessierte Menschen können sich schon jetzt bei Projektleiterin Sabine Washof unter sabine.washof(at)nds.bund.net für das nächste Ausbildungsjahr 2020 anmelden.  

BUND OG Naturerlebnis Katlenburg - Helmut Schröder Am Anger 3 37191 Katlenburg-Lindau 0151/10169600 hus.schroeder@freenet.de

Streuobstwiesenretter gesucht -


Neues Streuobstwiesenprojekt auf dem Burgbergkomplex in Katlenburg
Die Gemeinde Katlenburg-Lindau und das BUND - Naturerlebnis Katlenburg wollen die Nutzung der Obstbaumbestände auf dem Katlenburger Burgberg fördern.
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas:  Ihre verschiedenen „Etagen“ – Baumkronen, Baumstämme und Wiesenboden – bieten abwechslungsreichen Lebensraum für diverse Arten. Von Ackerhummel über Grünspecht bis hin zum Schmetterling sind insgesamt rund 5000 Tier- und Pflanzenarten auf einer einzigen Wiese vertreten; viele davon sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Streuobstwiesenpflege – besonders die Erhaltung älterer Wiesen – ist daher aktiver Naturschutz und trägt obendrein zur Erhaltung alter Obstsorten und damit zur Biodiversität bei. Als Belohnung winken reiche, köstliche Ernte und ein unvergessliches Naturerlebnis. Streuobstwiesen eignen sich besonders für Familien und Schulkinder zur Erkundung.
Derzeit stehen noch einige alte („vergreiste“) Obstbäume auf den Streuobstwiesen und tauchen im April und Mai den Burgberg in ein buntes Blütenmeer. Diese Bäume sind u.a. auch als Brutbäume sehr wertvoll. – Allerdings sterben immer mehr Bäume ab. Um diesen Lebensraum zu erhalten, müssen jetzt dringend Obstbäume nachgepflanzt werden.
Helmut Schröder, vom  BUND – Naturerlebnis Katlenburg, bereitet derzeit eine Pflanzaktion vor und kümmert sich zunächst um entsprechende Fördergelder.


Die Idee „Baumpatenschaft“
Für die geplante Pflanzaktion im Oktober/November 2019 können sich jetzt noch 29 „Baumpaten“ melden. Für die Entscheidung zu einer Baumpatenschaft gibt es viele schöne Anlässe: So können zum Beispiel die eigene Eheschließung,  die Geburt eines Kindes oder ein anderes Familienereignis mit dieser Patenschaft verbunden werden. Die Baumpaten kümmern sich um die Pflanzung und Pflege „Ihrer“ Obstbäume und dürfen sich im Gegenzug jedes Jahr auf mehr und mehr leckeres und gesundes Obst freuen.  – Selbstverständlich müssen  Obstbäume gepflegt werden. Und das macht dann halt auch einmal Arbeit. Die Bewegung an frischer Luft kann oft einen Ausgleich zum Büro-Berufsalltag darstellen. Alle Baumpaten werden in die Aufgaben eingewiesen. Kosten für die  Hochstamm-Obstbäume fallen nicht an.


Allergien und alte Sorten   
Allergische Reaktionen auf Lebensmittel oder Blütenpollen sind heute ein weit verbreitetes Problem.  Lebensmittelallergien bei den Obstarten, die im Streuobstanbau Verwendung finden, kommen am häufigsten beim Apfel vor, gefolgt von Allergien auf Walnüsse und Kirschen. Verarbeitete Äpfel als Mus, Saft oder Marmelade werden meist gut vertragen. Der Genuss von frischen Äpfeln löst dagegen allergische Reaktionen aus. Diese Reaktionen auf bestimmte Eiweiße in den Äpfeln sind  vor allem von der jeweiligen Sorte abhängig. Dagegen finden sich gerade in den alten Apfelsorten der Streuobstwiesen Äpfel, die auch von Allergikern gut vertragen werden können.

Interessierte melden sich bitte bei:  BUND Naturerlebnis Katlenburg                                                          Helmut Schröder 0151/10169600, 05552/78 60 oder per E-Mail an: hus.schroeder@freenet.de

BUND-Bestellkorb